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Warum ist es beim Bündelbeizen notwendig, Stahlrohre mehrmals anzuheben und abzusenken?

Beim Beizen von gebündelten Stahlrohren kommt es häufig vor, dass die zu beizenden Rohre im Beiztank während des Prozesses mehrmals angehoben und abgesenkt werden. Dies ist die einfachste Form des Schwingbeizverfahrens. Dadurch können einige der Vorteile des oszillierenden Beizens genutzt und sogar noch bessere Ergebnisse erzielt werden. Wenn die Stahlrohre, die eine gewisse Zeit lang gebeizt wurden, angehoben werden, fließen im Wesentlichen die verdünnte Beizlösung in den Rohren sowie Beizfaktoren wie Wasserstoff, andere Verunreinigungen und an der Oberfläche haftende Eisenoxidzunder ab. Beim erneuten Absenken der Rohre gelangt frische Beizlösung in die Innenbohrung der Rohre und bringt einen Teil des Sauerstoffs aus der Luft mit, was sich positiv auf die Erhöhung der Beizgeschwindigkeit auswirkt. Da die Bedingungen innerhalb der Bohrung der Stahlrohre beim Beizen viel härter sind als an der Außenwand, ist es beim Beizen in einer statischen Beizlösung wahrscheinlich, dass die Außenwand vollständig gebeizt wird, während die Innenwand stillsteht unzureichend eingelegt. Wenn das Beizen fortgesetzt wird, kann es beim endgültigen Beizen der Innenwand zu einer Überbeizung der Außenwand kommen. Daher kann dieser Nachteil durch Rühren der Beizlösung und Oszillieren der Stahlrohre vermieden werden. Hierzu dient das mehrmalige Heben und Senken gebündelter Stahlrohre.