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Welchen Einfluss hat Blei in geschmolzenem Zink auf die Feuerverzinkung? Warum wird Blei als Auskleidung am Boden verzinkter Töpfe verwendet?

Blei (Pb) hat ein kubisches Kristallgitter, ein graues Aussehen, ein Atomgewicht von 207,21, einen Schmelzpunkt von 327 Grad und einen Siedepunkt von 1540 Grad. Es hat in der galvanischen Beschichtung beim Feuerverzinken nur eine begrenzte Bedeutung und sein Gehalt sollte vorzugsweise 0,3 % (entspricht dem Bleigehalt in Zink der Zn-Klasse 4) nicht überschreiten, da es in Kombination mit Zink ein höheres elektrisches Potenzial besitzt. Dadurch wird die Korrosionsbeständigkeit der verzinkten Schicht verringert. Wenn der Bleigehalt 0,5 % übersteigt, verstärkt dies nicht nur die negativen Auswirkungen auf die Korrosion, sondern führt auch dazu, dass die verzinkte Schicht matt und leblos erscheint. Tests haben gezeigt, dass Blei nur in der reinen Zinkschichtphase vorliegt und in der Eisen-Zink-Legierungsschicht nicht vorkommt. Daher hat Blei als Legierungsbestandteil von Zink keinen wesentlichen Einfluss auf die Eisen-Zink-Reaktion. Einige Fabriken füllen Blei in verzinkte Töpfe mit einer Bodendicke von bis zu 10-30 Zentimetern. Der Zweck besteht darin, zu verhindern, dass sich Zinkschlacke aufgrund der Hitze absetzt und am Stahlboden anhaftet, und außerdem das Entfernen von Zinkschlacke beim Abschöpfen aufgrund der niedrigen Erstarrungstemperatur von Blei zu erleichtern. Einige Fabriken haben jedoch aus mehreren Gründen auf die Verwendung von Blei verzichtet. Erstens kann Blei nicht effektiv zurückgewonnen werden, was zu höheren Kosten führt. Zweitens verwenden die meisten Verzinktöpfe mittlerweile Seitenheizmethoden. Im oberen Teil der Seitenwände des Verzinkungstopfes findet ein erheblicher Wärmeaustausch statt, wodurch die Temperatur am Boden deutlich niedriger wird und ein Schutz des Topfbodens nicht erforderlich ist. Drittens stellt die Emission von Bleidämpfen eine gewisse Gefahr für die Betreiber dar und belastet die Umwelt.