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Normen und Abnahmekriterien für Spiralstahlrohre

Spiralförmige Stahlrohre werden hergestellt, indem Stahlband oder Coil-Platten spiralförmig in Form gebogen und die Innen- und Außennähte mit doppelseitigem Unterpulverschweißen verschweißt werden. Sie werden aus folgenden Gründen häufig in der Wasser-, Strom-, Chemie- und anderen Industrieproduktionen eingesetzt: Durch einfaches Anpassen des Formwinkels können Stahlrohre mit unterschiedlichen Durchmessern aus der gleichen Breite von Stahlband hergestellt werden, was eine einfache Anpassung ermöglicht.

Da die Form kontinuierlich und gekrümmt ist, ist die feste Länge der Spiralrohre nicht eingeschränkt, sodass individuelle Längen möglich sind. Die Spiralschweißnähte sind gleichmäßig über den gesamten Umfang des Rohrs verteilt, was zu hoher Maßgenauigkeit und Festigkeit führt. Da die Abmessungen leicht geändert werden können, eignen sie sich für die Produktion von Spiralrohren in kleinen Mengen und mehreren Typen.

Die Schweißnähte von Spiralstahlrohren sind länger als die von Rohren mit gerader Naht desselben Standards, und bei gleicher Wandstärke können Spiralrohre dem größten Druck standhalten. Die Schweißfehler in Spiralstahlrohren werden als „Schrägfehler“ bezeichnet. Während des Gebrauchs ist die äquivalente Fehlerlänge in Richtung der Hauptspannung, d. h. in axialer Richtung des Rohrs, kürzer als die von Rohren mit gerader Naht. Da Rohrleitungsstahl aus gewalzten Stahlplatten hergestellt wird, weist die Schlagzähigkeit außerdem eine erhebliche Anisotropie auf, wobei der CVN-Wert entlang der Walzrichtung bis zu dreimal höher ist als senkrecht dazu.

Die Normen für Spiralstahlrohre unterscheiden sich je nach Anwendungsbereich und Abnahmekriterien. Die Norm SY/T5037-2012 gilt für allgemeine Flüssigkeitstransportleitungen, während die Norm GB/T9711-2011 für Stahlrohre gilt, die in Öl- und Gaspipeline-Transportsystemen verwendet werden. Die Norm GB/T3091-2008 ist für Niederdruck-Flüssigkeitstransportleitungen wie Gas, Wasser, Gas, Luft, Wärme und Dampf vorgesehen.

In Bezug auf die Annahmekriterien variieren die Fehlererkennungsstandards für Spiralstahlrohre unter diesen drei Standards. Der GB/T9711-Standard ist in Bezug auf die Fehlererkennung strenger als SY/T5037 und GB/T3091. Ebenso sind die geometrischen Abmessungen und Außendurchmesser von Spiralstahlrohren unter dem GB/T9711-Standard strenger als diejenigen unter den Standards SY/T5037 und GB/T3091, wobei GB/T3091 in allen Annahmekriterien strenger ist als SY/T5037.

Interessanterweise sind die Abweichungen der Wandstärke bei allen drei Normen einheitlich. Bei Spiralstahlrohren mit einer Wandstärke von 5 mm bis 15 mm beträgt die Abweichung ±0.1T (wobei T die Nennwandstärke des Spiralstahlrohrs ist). Bei Rohren mit einer Wandstärke über 15 mm beträgt die Abweichung ±1,5 mm.