Die Verwendung einer Zinkbeschichtung zum Schutz des darunter liegenden Stahlsubstrats vor Korrosion oder zur Minimierung seiner Korrosionsbelastung hat sich unter allgemeinen atmosphärischen Bedingungen als äußerst wirksam erwiesen. Die Grundsätze seines Korrosionsschutzes umfassen im Wesentlichen folgende Aspekte:
(1) Auf der Oberfläche der Zinkbeschichtung bildet sich eine dünne und dichte Schicht aus Zinkoxid. Diese Zinkoxidschicht ist in Wasser schwer löslich und bietet somit einen gewissen Schutz für die darunter liegende Zinkschicht. Ab einer Dicke von etwa 300 Nanometern neigt es jedoch zur Ablösung. Reagiert Zinkoxid mit anderen Bestandteilen der Atmosphäre zu unlöslichen Zinksalzen, wird die Korrosionsschutzwirkung noch idealer.
(2) Die Zinkbeschichtung dient als dichter dünner Film, der die Stahloberfläche bedeckt und verhindert, dass das Stahlsubstrat mit korrosiven Lösungen in Kontakt kommt, und es so vor Korrosion schützt.
(3) Sollte sich herausstellen, dass kleine Bereiche des Stahlsubstrats aufgrund von Korrosion unbeschichtet oder teilweise freigelegt sind, kann die Zinkbeschichtung unter den durch den Oberflächenwasserfilm erzeugten elektrolytischen Bedingungen eine galvanische Eisen-Zink-Mikrozelle bilden. Dadurch kann die angrenzende Zinkschicht die unbeschichteten und freiliegenden Bereiche reparieren und weiterhin ihre Schutzwirkung entfalten.




